Mashups sind für Natürliche

Für mein aktuelles Projekt erstelle ich gerade ein Enterprise Mashup (wenn es fertig ist dazu mehr) mit Adobe Flex und Kapow. Eine tolle Sache – schon lange hat mir Programmieren nicht mehr soviel Spaß gemacht: Kein stundenlanges nerviges Deployen, man sieht sofort etwas mit dem man Herumspielen kann und dazu ist es noch kreativ. Erinnert mich an die gute alte Zeit als Democoder (hab ich vor 10 Jahren auch mal gemacht). Das einzige was mir persönlich fehlt ist eine Möglichkeit zum Refactoring – schon eine praktische Sache bei Java.
Ich weiß, Javascript ist nicht die HighEnd-Sprache für Diplom-Informatiker, aber ich war dann doch überrascht, dass mittlerweile alle wichtigen Konstrukte enthalten sind (neben OO gibt es sogar Typüberprüfungen während dem Programmieren) – aber Hauptsache es macht Spaß.
Die Frage ist nur, warum mir das Hacken mit Flex mehr Spaß macht, als mit J2EE irgendein Backend zu erstellen. Einen Erklärungsansatz liefert mal wieder Duecks Theorie: Als Natürlicher möchte ich schnell ein möglichst beeindruckendes Ergebnis liefern – perfekt designte Architekturen (wohl eher was für Wahre) haben mich noch nie sonderlich interessiert.
Also, ihr natürlichen Internehmer dort draußen: Mashups sind für Natürliche.